Antibio Fouling | Plasma Application | PVATePla America, Inc.
   
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Anti Bio-Fouling  

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Erhöhung der Bio-Kompatibilität von in-vivo und in-vitro medizinischen
Systemen.

Die Oberflächenenergie ist eine Materialeigenschaft, die u.a. die Benetzbarkeit und Bedruckbarkeit einer Oberfläche bestimmt, aber auch maßgeblich die chemische Widerstandsfähigkeit und die Biologischen Ablagerungen. Ganz allgemein sind Materialien mit hoher Oberflächenenergie hydrophil und benetzbar mit biologischen Substanzen wie Zellkulturen und Proteinen, dahingegen werden Oberflächen mit niedriger Oberflächenenergie hydrophob genannt und sind charakteristisch „nichthaftend“. In-vivo und in-vitro medizinische Systeme und Gerätschaften erfordern in jedem Fall Oberflächen, die ein Anhaften von Proteinen und Zellen verhindern. Mehrfach verwendbare Behältnisse für Bio-Müll müssen einfach und schnell geleert und ausgewaschen werden können. Und dies sind nur wenige Beispiele, wo Oberflächen angepasst und gezielt verändert werden müssen, um ihre Anti-Haftoder Biologischen Ablagerungseigenschaften zu verbessern. Plasma ist hierbei ein sehr geeignetes Verfahren, um die anti-biologischen Ablagerungseigenschaften über Beschichtungen durch die Abscheidung von dünnen teflonartigen Filmen oder Polyethylenoxidschichten herzustellen. Solche Beschichtungen haften leicht an einer Vielzahl von Materialien an, wenn diese mit dem sog. PECVD Verfahren aufgetragen werden. Als PECVD bezeichnet man die Plasma unterstützte chemische Abscheidung aus der Dampfphase. Hier werden im Plasma Monomere gebildet, die dann an der Werkstückoberfläche zu einer geschlossenen Schicht polymerisieren. Oberflächeneigenschaften von so erzeugten Schichten werden durch die obersten zehn Nanometer bestimmt. Gasplasmaverfahren stellen hierbei eine zuverlässige, bio-kompatible und umweltfreundliche Methode dar, mit der Oberflächenenergien durch die Polymerisation von ausgewählten Monomeren gezielt und kontrolliert reduziert werden können.

Systeme:
M4L
7200
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